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Chrysler: Das Leben unter neuem Namen
Firmengründer Walter P. Chrysler war ursprünglich stellvertretender Boss von General Motors. 1919 trat er zurück und wechselte zu Willys-Overland, dem (späteren) Erfinder des legendären Willys-Jeep und zwei Jahre später zur Maxwell Motor Company. 1925 wurde schließlich die Chrysler Motor Corporation gegründet und Maxwell übernommen, bereits 1924 wurde der Chrysler Six präsentiert. Im Jahr 1928 übernahm man Dodge und stieg zum drittgrößten Autohersteller der USA auf. Ende der 1950er Jahre erwarb Chrysler Anteile an Simca und fasste in Europa Fuß, 1963 besaß Chrysler bereits 63 Prozent an Simca. Nach und nach kaufte man Marken wie Hillman oder Sunbeam, 1978 musste Chrysler die Europaaktivitäten wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten aber an Peugeot verkaufen, Chrysler stand vor dem Konkurs. Die US-Regierung gewährte Bürgschaften in Milliardenhöhe und wendete den Niedergang Chryslers ab. Man warb den legendären US-Automanager Lee Iacocca von Ford ab und machte ihn zum Boss von Chrysler. Mit neuen Modellen stellte sich auch wieder Erfolg ein, 1984 begründete man parallel zum Renault Espace mit dem Voyager das Segment der Minivans. 1987 kaufte Chrysler AMC, dadurch gehörte auch die Marke Jeep zu Chrysler. 1998 schlossen sich Chrysler und Daimler Benz zur DaimlerChrysler AG zusammen, 2007 – Chrysler war erneut defizitär – trennten sich die beiden Firmen wieder. Die Finanzkrise vom Herbst 2008 sorgte abermals für die Notwendigkeit von staatlich gestützten US-Finanzspritzen: 2009 stieg schließlich Fiat bei Chrysler ein, um im Jahr darauf die Marken Chrysler und Lancia zusammenzulegen. Die Modellpalette wurde gestrafft: In den englischsprachigen Ländern werden die Fahrzeuge unter dem Chrysler-Label verkauft, in Europa laufen die Fahrzeuge mit dem Lancia-Badge vom Band.