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Lamborghini: vom Traktor zum Sportwagen
Die von Ferruccio Lamborghini 1948 gegründete Firma stellte ursprünglich Traktoren aus wertlosen Militärfahrzeugen aus dem 2. Weltkrieg her. Erst 1962 gründete Lamborghini die „Automobili Lamborghini“ mit dem legendären Stier Murcielago als Symbol der Marke. Der Startschuss für die Entwicklung von Sportwagen war gefallen. Der Legende nach gab es einen Streit zwischen dem Ferrari-Kunden Lamborghini und Ferrari-Besitzer Enzo Ferrari, Ferruccio Lamborghini wollte Enzo Ferrari beweisen, dass er die besseren und schnelleren Sportwagen bauen konnte. 1964 brachte Lamborghini mit dem 350 GT das erste Auto auf den Markt, ausgestattet mit einem Zwölfzylinder-Motor und 280 PS, womit Erzfeind Ferrari überflügelt war. 1966 kam der Miura auf den Markt, der dank des 385 PS starken Triebwerks an die 300 km/h schnell war. Seit damals tragen alle Modelle mit Ausnahme des Countach den Namen eines berühmten Zuchtstieres. Für großes Donnerwetter sorgte jener Countach dann im Jahr 1974, als er zu den Trendsettern des Sportwagenmarktes der 1970er Jahre wurde. 26 Jahre lang wurde das Modell in unterschiedlichen Evolutionsstufen und mit immer stärkeren 12-Zylinder-Motoren gebaut, legendär waren die Flügeltüren des rassigen Italieners. Es folgten Modelle wie der Lamborghini LM002 und der Lamborghini Diablo. Nach turbulenten Zeiten in den 1970er, 1980er und 1990er Jahren gehört Lamborghini seit 1998 zur Audi AG. Seit damals geht es mit den Verkäufen steil bergauf, mit den Modellen Murcielago, Gallardo und Aventador zählt Lamborghini heute zur Créme de la Créme der Supersportwagen-Hersteller. Das Angebot an gebrauchten Lamborghinis ist überschaubar, die Fahrzeuge sind bei Liebhabern und Sammlern sehr begehrt.