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Lancia – wechselvolle Geschichte
Als Vincenzo Lancia und Claudio Fogolin im Jahr 1906 in Turin eine Automobilfabrik gründeten, hätten sie wohl nie gedacht, dass etwas mehr als 100 Jahre später auch Modelle aus amerikanischer Produktion unter dem Namen Lancia vermarktet werden würden. Und doch ist es so: Denn Lancia ist durch die Kooperation von Fiat mit Chrysler jene Marke, bei denen es in den vergangenen Jahren die meisten Veränderungen in der Modellpalette und Händlerschaft gab. Blicken wir zurück: Schon bald nach der Gründung hatte die Marke Lancia einen sehr guten Namen und machte immer wieder durch neue Erfindungen – etwa durch das erste Auto mit selbst tragender Karosserie im Jahr 1923 – auf sich aufmerksam. Ob sportliche oder elegante Autos: Lancia fiel immer wieder positiv auf, was auch für die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg galt. Ob Lancia Aurelia, Lancia Florida oder Lancia Flaminia: Die Marke bediente stets das Großbürgertum, hatte aber lange Zeit keine Fahrzeuge mit wirklich großen Stückzahlen im Programm. Das wirkte sich wirtschaftlich negativ aus, sodass Lancia 1970 an Fiat verkauft wurde. Mit der Einführung des Lancia Delta stieg Lancia 1979 in die Kompaktklasse ein und war damit später auch im Rallyesport sehr erfolgreich. 1985 wurde der Lancia Y10 im Segment der luxuriösen Kleinwagen präsentiert. In der Mittelklasse war Lancia mit dem Lancia Thema und Lancia Dedra vor allem im Heimatland Italien präsent. 2009 übernahm Fiat die Chrysler Group in den USA: Fahrzeuge der bisherigen Marke Chrysler werden seit 2011 in Europa mit Ausnahme von Großbritannien und Irland unter dem Logo von Lancia verkauft; das gilt auch für so ur-amerikanische Modelle wie den Voyager. Derzeit bietet der Hersteller aus „eigener“ Entwicklung und Produktion die Modelle Lancia Ypsilon, Lancia Musa und Lancia Delta sowie die „Amerikaner“ Lancia Thema, Lancia Voyager und Lancia Flavia an.